Geld und Gold für die Zeller Gewerbetreibenden
und ihren Adventszauber

Der Vorstand der Raiffeisenbank Hans Josef Schumacher präsentierte sich am
Mittwochabend (16.11.2016) im Hotel Zum Grünen Kranz mit neuer Philosophie

 

V.l. Thomas Wagner (Vorstand Raiba), Hans Josef Schumacher (Vorstand Raiba), Birgit Theresa Koch (GVZ 1844), Joachim Schawo (GVZ 1844), Daniel Schawo (GVZ 1844)

Hans Josef Schumacher, der neue Vorstand der Raiffeisenbank Zeller Land eG stellte am Mittwochabend auf dem Dämmerschoppen des Zeller Gewerbevereins den Positionswechsel und die neuen Konzepte seiner Bank vor. In fünf Jahren – Ende 2021 soll die Raiffeisenbank der wichtigste Finanzierer und Geldgeber für die Gewerbetreibenden in der Region sein, das hat er sich fest vorgenommen.

Herr Christian Sabel, Prokurist Bereichsleiter für die Betreuung der Firmenkunden, hatte die Goldkarte der Raiba Zeller Land eG  mit vielen neuen Ideen dabei, was sie in Kombination mit einer Mitgliedschaft in der Genossenschaftsbank einbringen könnte.

Damit nicht genug hielt Hans Josef Schumacher noch eine große Überraschung für den Gewerbeverein und seine Mitglieder bereit: 1.500 € - Spende für den Verein und seine Projekte, allen voran der Adventszauber, ein vorweihnachtlicher Markt am 1. Adventswochenende, am 26. und 27. November im historischen Rathaus in Zell (Mosel).
Ein großes Lob der Vorsitzenden Birgit Theresa Koch ging an Joachim Schawo aus dem Vorstand des Gewerbevereins, der mit aktiven Gewerbetreibenden der Stadt – allen voran Anke Schawo, Sonja Bohn und Britta Klaus – dieses Projekt erfolgreich auf die Beine stellen konnte und den Scheck in Empfang nahm.

 

"Adventszauber" am 26. und 27. November

im und vor dem historischen Rathaus von Zell an der Mosel.
Mehr als 25 Aussteller freuen sich auf ihre Gäste und heißen Sie willkommen!

 

 

Neuer Vorstand, neue Ideen, neues Motto!

"Es geht um Zell!"

Der Vorstand seit Februar 2016

  • Birgit Theresa Koch – 1. Vorsitzende (Psychologische Praxis und „Moselrausch“)
  • 
Daniel Schawo – 2. Vorsitzender (AHG-Mosel GmbH – Mercedes-Benz in Enkirch)
  • 
Matthias Bohn – Pressewart (Coveris)
  • 
Manuel Finke – Schriftführer (Thomas Philipps)
  • 
Dennis Mesenich – Kassenwart (Dachdecker Eiserloh und Mesenich)
  • 
Joachim Schawo – Beisitzer Handwerk (Schawo Elektrotechnik)

  • Alessandro Riemer – Beisitzer Gastronomie (Restaurant Schloss Zell)  

  • Ralf Hörmann – Beisitzer Handel (Lederhandwerk & Handel)

  • Alexandra von Froreich – Fähnrich bzw. Beauftragte für besondere Aufgaben (Grafikstudio von Froreich)

 Einen großen Dank an Doris Schnorbach für das Fotoshooting. 

 Neuer Vorstand Gewerbeverein Zell (Mosel)
(Foto: Fotostudio Doris Schnorbach)

 

Alter und neuer Vorstand 

 

Gewerbeverein Zell e.V. von 1844 – seit über anderthalb Jahrhunderten für Wirtschaft und Arbeit in Zell (Mosel)


Handwerk und Handel in ausgeprägter Form haben in Zell eine rund zweitausendjährige Tradition. Schon zu Römerzeiten war Zell mit seiner exponierten Lage ziemlich genau zwischen den Metropolen Augusta Treverorum – Trier – und Confluentes – Koblenz – ein wichtiger Mittelpunkt. Manche Funde und Dokumente, die im städtischen Museum im Rathaus zu bestaunen sind, weisen auf die wirtschaftliche Bedeutung des Städtchens bereits zu Römerzeiten hin. So stammt auch der Ortsname "Zell" vom römischen "Cella" für "Keller" ab; denn mit Lagerkellern für den damals schon von den Römern geschätzten Wein der Region war Zell schon immer reich bestückt.

So entwickelte sich aus dem Grundprodukt "Wein" und um diesen herum eine florierende Wirtschaft mit allen erdenklichen Handwerks- und Handelsbetrieben. Über die Jahrhunderte hinweg gewann Zell trotz seiner durch die enge Tallage beschränkten Ausdehnungsmöglichkeiten immer mehr an wirtschaftlicher Bedeutung als Mittelpunkt einer Region, die sich moselauf- und abwärts und in den nahen Hunsrück hinein erstreckt.

Über Jahre Sitz der Amts- und Kreisverwaltung und heute der Verbandsgemeindeverwaltung sowie die Stadtrechte festigten die zentrale Bedeutung Zells, womit auch Handwerk und Handel sich anpasste und wuchs.

Die Altstadt und nähere Umgebung mit ihren vielen gewachsenen Betrieben war und ist heute noch das Zentrum von Zell. Hier bieten zahllose Fachgeschäfte ihr breites Spektrum an Waren an. Der Einheimische kann sich voll mit seinem täglichen Bedarf eindecken.

Der Feriengast findet darüber hinaus ein umfangreiches Angebot an ansprechenden Mitbringseln für die Daheimgebliebenen. Hier kann der Gast in Urlaubsruhe bummeln, sich Modisches anschauen, dem Glasbläser über die Schulter gucken und zwischendurch ganz nebenbei in den vielen Weinstuben durch reichliches Probieren zum Weinkenner werden.

Gepflegte Gastronomie rundet das Wohlfühlangebot von Zell ab. Auch ein längerer Urlaub reicht kaum aus, alle Lokale des Städtchen durchzutesten. So reichhaltig ist das abwechslungsreiche Angebot an Restaurants, Gaststuben, Cafés und Weinlokalen, welches sich auch auf die Stadtteile Kaimt und Merl erstreckt!

Wirtschaftliche Bedeutung hat in den letzten rund dreißig Jahren auch der neue Stadtteil Barl erlangt. Hier haben sich über die Jahre hinweg neben neuen Betrieben, die von auswärts nach Zell kamen und auch manche einheimische Firmen niedergelassen. Sie tauschten oft engste Raumverhältnisse mit großzügigen Ausdehnungs- und somit Entwicklungsmöglichkeiten im neuen Stadtteil. Industrie- und Fertigungsbetriebe, modernes Handwerk, das neue Krankenhaus, Weinkellereien sowie eine Vielzahl von Fachmärkten und Dienstleistungsbetrieben haben sich angesiedelt und bilden mit der Altstadt und den Stadtteilen gemeinsam ein abgerundetes Potential an leistungsfähiger Wirtschaftskraft.